
Nicht nur PCs brauchen Sicherheitsupdates.
Bei E-Mail-Sicherheit denken viele zuerst an Spam, Phishing oder gefährliche Anhänge. Doch nicht immer muss jemand auf einen Link klicken oder eine Datei öffnen, damit ein Angriff erfolgreich sein kann. Eine aktuell bekannt gewordene Sicherheitslücke bei bestimmten Zimbra-Mailservern zeigt, dass unter speziellen Voraussetzungen bereits eine entsprechend präparierte E-Mail einen Angriff auf einen ungepatchten Server ermöglichen kann.
Der konkrete Fall betrifft zwar nur bestimmte Zimbra-Systeme und Konfigurationen. Er zeigt aber sehr anschaulich ein grundsätzliches Thema: Nicht nur Windows-PCs benötigen regelmäßige Sicherheitsupdates. Auch Router, NAS-Systeme, Firewalls, Server und andere Netzwerkgeräte sollten aktuell gehalten werden – besonders dann, wenn Dienste direkt aus dem Internet erreichbar sind.
Gerade in kleineren Unternehmen und auch in privaten Netzwerken laufen Geräte oft viele Jahre zuverlässig. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn Sicherheitsupdates nicht mehr installiert werden, der Hersteller den Support eingestellt hat oder längst vergessen wurde, welche Dienste und Freigaben überhaupt noch aktiv sind.
Deshalb lohnt sich von Zeit zu Zeit ein Blick auf die vorhandene IT: Sind die Geräte noch auf einem aktuellen Stand? Werden sie weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt? Sind von außen erreichbare Dienste tatsächlich erforderlich? Und funktioniert die Datensicherung im Ernstfall auch wirklich?
PC-Servicepartner unterstützt Privat- und Firmenkunden bei der Überprüfung, Aktualisierung und Absicherung bestehender IT-Systeme. Dabei geht es nicht darum, funktionierende Technik vorschnell auszutauschen, sondern vorhandene Systeme sinnvoll, sicher und möglichst lange weiter zu nutzen.
Stand: 1. Oktober 2026
Quellen: Microsoft Threat Intelligence – CVE-2026-73570 | Zimbra – Security Update 10.1.20
